|
Bedeutung
der Abnahme des Erdmagnetfeldes
Sowohl die
Wissenschaft als auch die Schulmedizin sind sich der Bedeutung des stetig
abnehmenden Erdmagnetfeldes für das Leben auf der Erde sehr wohl bewusst. Da
wir Menschen so etwas wie elektromagnetische Wesen sind, hat diese Entwicklung
des Erdmagnetfeldes für uns stetig zunehmende Konsequenzen...
In Russland
existieren Aufzeichnungen über die Erfahrungen der ersten Kosmonauten im
Weltraum. Diese wurden nach kurzer Zeit ziemlich emotional, teilweise sogar
aggressiv gegeneinander. Nach ein paar Tagen außerhalb der Schwerkraft stellten
sich Gedächtnislücken ein. Schließlich gelangte man zur Erkenntnis, dass das
längere Fehlen des Erdmagnetfeldes für uns Menschen drastische mentale und
körperliche Auswirkungen hat. Seit man den Kosmonauten „künstliche
Erdmagnetfelder“ auf ihre Weltraumreisen mitgibt, sind diese Probleme
verschwunden.
Vergleichbare
Beispiele gibt es auch in der Tierwelt. So wird beispielsweise das zunehmende
Stranden von Delphinen und Walen von den Tierforschern vermehrt in Zusammenhang
mit dem abnehmenden Erdmagnetfeld gebracht. Auf ihren Wanderungen durch die
Ozeane orientieren sich die Zetazeen (Wale und Delphine) an den
Erdmagnetlinien. Da diese vermehrt Anomalien aufweisen, können sie sich nicht
mehr richtig orientieren. Das führt zum Standen, da sie meinen, sie seien im
Wasser und nicht auf Land.
Ein ähnliches
Phänomen sehen die Tierforscher bei verschiedenen Zugvögeln. Auf ihren
teilweise mehreren tausend Kilometern langen Flugrouten vom Winterrevier zum
Sommerstandplatz oder umgekehrt geraten immer mehr Vogelschwärme auf Abwege.
Desorientiert landen sie dann an Orten, wo sie eigentlich gar nicht hingehören.
Die Vogelforscher erklären sich diese Entwicklung mit der Abnahme der Stärke
der Erdmagnetlinien. Sie vermuten nämlich, dass sich die Vögel auf ihren
Flugrouten nicht nur am Sonnenstand orientieren, sondern auch am Erdmagnetfeld.
Welche
Auswirkungen hat nun die stetige Abnahme des Erdmagnetfeldes auf uns Menschen?
Verschiedene Wissenschaftler und Schulmediziner sehen darin einen Zusammenhang
mit unserer Gesundheit, den neuen Krankheiten (vor allem psychischer Natur) und
dem zunehmenden Stress. Die Beobachtungen der Gedächtnislücken der russischen
Kosmonauten könnten einen Hinweis auf die immer häufiger auftretenden
Alterserscheinungen wie Alzheimer und Demenz geben. Das ist wissenschaftlich
aber (noch) nicht bewiesen. Nachgewiesen ist aber, dass uns die stetige Abnahme
des Erdmagnetfeldes in einen Zustand innerer Unruhe und zunehmenden Stresses
versetzt. Dass sich daraus gesundheitliche Themen entwickeln können, ist leicht
nachvollziehbar.
Allerdings sind
auch andere Szenarien denkbar. Die moderne Physik kennt Hypothesen, wonach
Gravitation und Bewusstsein polare, also im Gegensatz zueinander stehende
Größen sind. Ihnen zufolge ist Bewusstsein getrübt, dort wo die Gravitation
hoch ist. Umgekehrt führt eine geringere Gravitation (das lässt sich
vergleichen mit einem abnehmenden Magnetfeld der Erde) zu einem wacheren
Bewusstsein. Damit verbunden ist ein größerer Freiheitsdrang und eine
verstärkte Neigung zu Veränderungen bei Menschen. Wenn das Magnetfeld der Erde
etwas zu tun hat mit unserem Erinnerungsvermögen, könnte ein Zusammenbruch des
Magnetfeldes auch einen Bewusstseinssprung begünstigen. Denkbar wäre
beispielsweise, dass wir zwar das Erinnerungsvermögen verlieren, das auf dem
rationalen Verstand basiert, gleichzeitig aber Zugriff auf ein größeres
kollektives Erinnerungsfeld erhalten.
Ein kosmischer
Reset-Knopf wird gedrückt, unsere „alten Programme“ werden gelöscht und wir
erhalten Zugriff zu etwas viel Größerem. Wir bewegen uns aus dem linearen
Bewusstsein heraus in ein multidimensionales Bewusstsein. Das mag jetzt sehr
metaphysisch klingen, aber in der Neurobiologie ist man in den letzten
Jahrzehnten auch zu Erkenntnissen gelangt, die auf ein viel größeres Potential
unseres Gehirns schließen lassen. Das entsprechende Potential der Menschheit
und die möglichen Auswirkungen einer Polverschiebung oder eines Polsprunges
werden an späterer Stelle in diesem Buch ausführlich beschrieben.
Polverschiebung – ein mögliches Szenario
Doch nun zurück
zu der magnetischen Polverschiebung. Wie bereits erwähnt, gibt es
Wissenschaftler, die diese unmittelbar erwarten. Was dann zu tun ist, darüber
erfährt man allerdings wenig. Die nachfolgenden Erläuterungen zu diesem Thema
sind meine persönliche Sichtweise. Es handelt sich dabei um eine metaphysische
Darstellung, die also über das sachlich logisch Messbare hinausgeht. Ich bin
mir vollkommen bewusst, dass die folgenden Sätze einer wissenschaftlichen
Betrachtungsweise nicht standhalten – aber damit kann ich leben. Ich möchte aus
dieser These aber auch keine Lehre machen. Leser, die sich davon nicht
angesprochen fühlen, legen diese Sätze einfach beiseite.
Den meisten
Menschen wird die Zeit vor einem solchen Ereignis ziemlich chaotisch vorkommen.
Es dürfte schwierig sein, sich an den gewohnten Strukturen festzuhalten. Im
Rahmen einer Polverschiebung können Objekte erscheinen, für die wir keine
Erklärung haben. Sie haben Formen und Farben, die mit der dritten Dimension
nichts zu tun haben. Diese können ein Hinweis auf einen möglichen
Dimensionswechsel sein.
Ob eine
Polverschiebung von den Medien bekannt gegeben wird oder nicht, scheint mir
nicht so relevant. Wir werden alle spüren, dass etwas Sonderbares vor sich
geht. Es empfiehlt sich dann, nicht in Hektik zu verfallen. Am besten ist ein
Rückzug in die eigenen vier Wände. Manche mögen in Meditation gehen, andere in
Kontemplation.
Es gibt
verschiedene alte Völker dieser Erde, die sich in einem solchen Fall in
besondere Hütten zurückziehen werden – und diese Behausungen stehen seit
Tausenden von Jahren nur für diesen Zweck bereit. Gut vorstellbar ist, dass
dann einiges auf der Erde ziemlich chaotisch ablaufen wird. Eine Identifikation
damit ist nicht unbedingt empfehlenswert. Da wir uns dann vielleicht auch an
einem Übergang in eine andere Dimension befinden, können sich Gedanken und
Gefühle unmittelbar manifestieren. Jegliche Form der Angst ist da ein
schlechter Ratgeber. Unmittelbar danach kann eine große Leere folgen
(Anspielung auf die drei Tage Dunkelheit). Hier sind wir wieder bei den
Prophezeiungen der Maya. Es gibt dabei nichts zu fürchten. Mutter Erde wird uns
in diesem Prozess begleiten. Die Maya werden diese Tage mit Freude an ihren
Feuern erwarten.
Und was folgt
danach? Gemäß den Maya kommt dann ein Zeitalter der Harmonie und des Friedens.
Ende der linearen Zeit?
Gilt das lineare
Zeitmodell heute überhaupt noch? Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen,
denn irgendwie hat die Zeit nichtlineare Züge angenommen, und das bisherige
Verständnis der linearen Zeit beginnt sich aufzulösen. Die gesamten
Entwicklungsprozesse verlaufen nicht mehr gleichmäßig, sie beschleunigen sich
und werden immer unkalkulierbarer, ja chaotischer. Betrachtet man die Vorgänge
der letzten Jahrzehnte, zeigt sich, dass die Zeitqualität nichtlineare
Charakterzüge angenommen hat. Wir kommen in eine Zeit des Chaos. Viele Modelle
der Quantenphysiker funktionieren nicht mehr mit der Vorstellung der linearen
Zeit, sondern über die Synchronisation, die nicht an die kausalen Verknüpfungen
von Ursache und Wirkung der linearen Zeit gebunden ist.
Das
Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie hat einen Versuch durchgeführt,
der in diesem Zusammenhang aufschlussreich ist. Es sollte herausgefunden
werden, wie sich Menschen verhalten, wenn sie von den natürlichen
elektromagnetischen Feldern abgeschnitten werden. Die gesunden Testpersonen
lebten für eine gewisse Zeit in einem Bunker ohne natürliches Erdmagnetfeld und
ohne Erdresonanzfrequenzen.
Eine der
Erkenntnisse aus dieser Untersuchung war, dass alle Menschen die Beziehung zur
Zeit verloren haben. Die Zeit löste sich irgendwie auf.
In Stanford
interessierte sich eine Gruppe von Computerwissenschaftlern für die ständig
zunehmende Geschwindigkeit technologischer Entwicklungen und wissenschaftlicher
Entdeckungen. Sie entwickelten ein Computerprogramm, in das sie all die großen
technologischen und wissenschaftlichen Entdeckungen der Menschheitsgeschichte
chronologisch eingaben. Dann ließen sie dieses Modell in die Zukunft
projizieren. Ab 1975 stieg die Kurve immer steiler nach oben und schoss 2011
über den messbaren Bereich hinaus. Die Prognose des Computers endete!
Faszinierenderweise nahmen die Entdeckungen am Schluss dramatisch zu.
Eine weitere
aufschlussreiche Studie diesbezüglich ist die der Verdoppelung der Information.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich während der ersten sechs Monate 2012
die weltweite Informationsdichte jeden Tag verdoppeln wird. Während der zweiten
sechs Monate 2012 könnte sich diese Rate sogar auf jede Stunde erhöhen und ab
2013 ist eine Verdoppelung der Informationsdichte sogar jede Sekunde
vorstellbar.
Läuft die Zeit
schneller, wie das viele Menschen zu spüren glauben? Es lässt sich darlegen,
dass dies durch die abnehmende Magnetfeldstärke der Erde subjektiv der Fall
ist. Das menschliche Gehirn und damit unsere Psyche reagieren als erstes auf
Magnetfeldänderungen. Die Materie, man kann auch sagen der Körper, folgen
später. Darin mag der Grund liegen, weshalb viele Menschen das Gefühl haben,
die Zeit laufe schneller. Das könnte auch durchaus möglich sein, denn gemäß
Einstein ist die Geschwindigkeit der Zeit gesteuert durch die Schwerkraft
(Gravitation).
Mittlerweile hat
die Wissenschaft herausgefunden, dass das Erdmagnetfeld die Schwerkraft
beeinflussen kann. Vielleicht ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die
Uhren schneller ticken werden!
Die Themen „Veränderungen
des Bewusstseins“ und „Magie des Herzens“ folgen.
Aus dem Buch: „2012 Erwachen der Menschheit“ von Silvan Zülle, empf von Christa Obermaier.
|